Vereinigung nach französischem Recht von 1901 · Seit 2017
Das Publikum kulturellen Inhalten auszusetzen trägt ebenso dazu bei, Veränderungen anzustoßen, wie Debatten zu gesellschaftlichen Themen zu fördern. Dafür organisieren wir Veranstaltungen, sowohl physisch als auch digital, und unterstützen das kulturelle Ökosystem in der digitalen Welt.
Culture For Causes Network ist eine französische gemeinnützige Vereinigung, gegründet 2017. Wir nutzen kulturelle Programmierung als Mittel zur Sensibilisierung und Mobilisierung im Auftrag nationaler, europäischer und internationaler Organisationen.
Konkret nimmt dies vier Formen an.
Die internationale Museumwoche, gestartet 2014 und seit 2016 jährlich mit Unterstützung der UNESCO organisiert. Hunderte Institutionen in rund hundert Ländern.
Entdecken →Von 2017 bis 2019, mit UNESCO, der Fondation CHANEL und The New York Times: 63 Termine, um den Beitrag von Frauen zur Schöpfung sichtbar zu machen.
Entdecken →Seit November 2022: Versöhnung der Menschheit mit dem Lebendigen durch Kultur. Die Wanderausstellung « Réconciliation avec le Vivant » — vier Städte, 23 Künstler, 34 Werke —, zwei MuseumWeek zum Thema Umwelt und digitale Kunst bei der UNESCO.
Entdecken →Interviews, Analysen und Erfahrungsberichte aus der Museumswelt seit 2015.
Entdecken →Wir betrachten Kultur als ein globales öffentliches Gut — der Begriff, der von den bei MONDIACULT versammelten Staaten verwendet wird — und als eine der wenigen Kräfte, die in der Lage sind, den Blick einer Gesellschaft dauerhaft zu verändern. Daraus folgt alles Weitere: was wir verteidigen und was wir von der Technologie verlangen.
Unter der Schirmherrschaft der UNESCO versammelten sich die Staaten bei MONDIACULT, erkannten Kultur als globales öffentliches Gut an und forderten, dass sie ein eigenständiges Ziel auf der internationalen Agenda wird. Darauf aufbauend arbeiten wir: das Publikum kulturellen Inhalten auszusetzen ist kein Luxus, sondern ein Hebel für gesellschaftliche Transformation bei großen Themen.
Museen, Bibliotheken, Archive, Galerien: Sie sind es, die Kultur zugänglich machen, und viele sind fragil – begrenzte Mittel, kleine Teams, ungleiche digitale Kompetenzen. Wir sind tief mit ihrer Existenz verbunden, und das Wesentliche dessen, was wir aufbauen, zielt darauf ab, ihnen die Mittel zu geben, dauerhaft zu bestehen und Gehör zu finden.
Wir sind fortschrittlich bei den Werkzeugen: Digitales erweitert die Zielgruppen, dokumentiert und schützt das Erbe und gibt Institutionen eine Stimme, die vorher keine hatten. Wir lehnen jedoch Technologie um ihrer selbst willen ab — jene, die Aufmerksamkeit fesselt, anstatt sie zu den Werken zu lenken. Deshalb kombinieren unsere Initiativen immer beide Bereiche: eine Ausstellung wird vor Ort besucht und online durchlaufen, eine Veranstaltung erlebt man in den Sälen und in den Netzwerken.
Wir beziehen uns auf die UNESCO-Empfehlung zur Ethik der künstlichen Intelligenz, den ersten weltweit verabschiedeten normativen Rahmen in diesem Bereich: Verhältnismäßigkeit, Transparenz, menschliche Aufsicht, Nichtdiskriminierung. Unsere Werkzeuge arbeiten mit den Daten jeder einzelnen Institution und erstellen keine Profile von Personen. Was wir messen, ist aggregiert und anonym; Privatsphäre ist keine Einstellungsmöglichkeit.
Seit 2014 haben Institutionen, Mäzene, Medien und Orte unsere Arbeit ermöglicht. Die UNESCO begleitet uns seit 2016; das Kulturministerium war von Anfang an dabei; die Fondation CHANEL und The New York Times haben Femmes en Culture von 2017 bis 2019 getragen.
Alle unsere Unterstützer, in der Reihenfolge ihres Eingangs →
Unsere Initiativen setzen diese Werte vor Ort um, von MuseumWeek bis zu den Wanderausstellungen.
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